Meditation

 

 

 

 

 

 

 

 

Was hat Meditation mit Ashtanga Yoga zu tun?

 

Der Begriff Ashtanga Yoga bedeutet „achtgliedriges Yoga“ und bezieht sich auf die Yoga Sutras des Patanjali – der Grundstein der klassischen Yoga-Philosphie.

Patanjalis Werk besteht aus 195 Sutren, die in vier Kapitel unterteilt sind. Das erste Kapitel beschreibt den Weg des Yoga und enthält auch gleich zu Beginn die klassische Definition des Yoga:  „Yoga citta vrtti nirodha“  –  „Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Fluktuationen des Geistes“.

Die „acht Glieder“ werden im zweiten Kapitel beschrieben, es sind acht Prinzipien dargelegt, nach denen wir leben sollten:

1. Yama: Soziales Verhalten (Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit, Nicht-Stehlen, Mäßigung und Nicht-Gier)

2. Niyama: persönliche Verhaltensregeln (Reinheit, Zufriedenheit, Einfachheit, das Studium von Texten, Bewusstsein und Hingabe zum „Höchsten“)

3. Asana: Körperhaltungen, die stabil und offen sein sollen

4. Pranayama: Atemübungen – Atemlenkung, die hilft die Gedanken zu sammeln

5. Pratyahara: Sinnesausblendung zur Verbesserung der inneren Wahrnehmung.

6. Dharana: Konzentration (auf einen bestimmten Punkt).

7. Dhyana: Meditation, ein Zustand in hoher Konzentration.

8. Samadhi: überbewusster Zustand, Selbstverwirklichung, geistige Einheit. Der Zustand von Samadhi entwickelt sich stufenweise.

DAS HÖCHSTE ZIEL IST FREIHEIT VON ALLEN FESSELN DER EXISTENZ!!! UND DIE KÖNNEN WIR DURCH MEDITATION ERREICHEN…

In der Meditation geht es um Gelassenheit, um die Verbindung mit dem Innersten oder auch mit dem höheren Selbst. Es ist ein Weg, wie wir unser gesamtes Potential – das ja bereits in jedem von uns schlummert – erwecken können.

Es geht um das Vertrauen in die göttliche Kraft. Dass „Gott“ immer da ist, dass er immer für einen sorgt, dass alles richtig ist, so wie es ist. Es geht darum, das Vertrauen in die kosmischen Zusammenhänge zu entwickeln, ruhig zu werden und alle Urteile fallen zu lassen. Es gibt immer zwei Aspekte, immer einen positiven und immer einen negativen. Es ist immer so. Und um das zu verstehen und damit umzugehen, sind wir hier. Wir müssen uns immer nur die Frage stellen: „Wie ist es gemeint?“ Soll ich etwas tun, weil?! …oder soll ich etwas nicht tun, weil?! Vielleicht verstehen wir irgendwann wie die „Zeichen“ zu deuten sind und wie wir sie so nutzen können, dass wir ein freies, glückliches Leben leben können.

 

Namasté, Tanja

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