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Ashtanga Vinyasa Mysore Woche mit Jacob Handwerker

IMG_0359Ashtanga Vinyasa Yoga: Kraftvoll, reinigend, therapeutisch und meditativ!

Traditionell wird Ashtanga Yoga jeden morgen praktiziert. Der Unterricht erfolgt im so genannten Mysore-Style, bei dem die Schüler selbständig eine festgelegte Übungsabfolge absolvieren und dabei von einem erfahrenen Lehrer begleitet und unterstützt werden. So wie Ashtanga Yoga ursprünglich in Indien und in den Großstädten auf der ganzen Welt praktiziert wird, bietet ihn auch Jacob Handwerker in seiner Yogapath-Woche an:

01.-04.Mai 2017

06:30 (der Yogaraum öffnet um 06:00 Uhr) bis 09:30 Uhr

Mehr Infos und Preise telefonisch bei Tanja Braun.

 

Anmeldung erforderlich!

Acro Yoga Workshop mit Jacob Handwerker

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Samstag, 29.April 2017

10:00 – 13:00 Uhrb
25€ Buchung und Zahlung bis 26.April, danach 35€

„Die Grundlagen des Acro Yoga“
Lerne mit viel Spaß Acro Yoga kennen und vertraue der langjährigen Erfahrung und sicheren Führung von Jacob Handwerker, der Anfänger kompetent beim Einstieg in die spannende Welt der Partnerakrobatik unterstützt. Erlebe beim Fliegen diverse Balancen und Umkehrhaltungen auf den Füßen und Händen deines Partners. Zum Abschluss gibt es eine Einführung in „flying therapeutics“ – lass dich von dieser entspannenden Übungseinheit überraschen!
Dieser Anfängerworkshop ist für alle Level geeignet. Komm alleine oder mit Übungspartner.

 

Samstag, 29.April 2017

15:00 – 18:00 Uhr
25€ Buchung und Zahlung bis 26.April, danach 35€

„Die Yin Seite des Acro Yoga“
Die Yin, d.h. die passive Seite des Acro Yoga ist besonders. Wir kombinieren Partner Yoga, „therapeutisches Fliegen“ und Thai Massage. Mit Hilfe dieser Techniken können Körper und Geist jeden Widerstand aufgeben und tief entspannen. Du kannst gerne ohne Vorerfahrung und alleine kommen.

 

Sonntag, 30.April 2017

11:00 – 15:00 Uhr
50€ Buchung und Zahlung bis 26.April, danach 60€

„Handstand und Acro Yoga – Fliegen mit Übergängen“
Dieser Workshop für Acro Yogis mit etwas Erfahrung ist eine tolle Gelegenheit, das „Fliegen“ zu verfeinern und bestimmte Positionen als Base oder Flyer und den Handstand zu festigen. Jacob zeigt und erklärt in diesem Workshop verschiedene Positionswechsel, die für eine elegante, graziöse Performance in der Luft von Bedeutung sind. Z.B. erarbeiten wir, wie man auf verschiedene Art und Weise in den und aus dem Star kommt.
Vorkenntnisse (bekommt man im Samstagvormittag Workshop): sichere Base und/oder guter Flyer: Star, Shoulder-stand, Front Bird.

Anmeldung bei Tanja Braun unter 06659-541018 oder tanja.braun@yogapath.de

Wir freuen uns auf dich!

YOGAPATH bei Osthessennews

imageAlles anders, als man denkt: Acro Yoga hat seinen Namen von den Einflüssen aus der AkrobatikAlles anders, als man denkt: Acro Yoga hat seinen Namen von den Einflüssen aus der Akrobatik

19.04.16 – EICHENZELL
Yoga ist so eine Entspannungstechnik für sich. Sagt die beste Freundin „Ich mache jetzt Yoga“, dann kommen einem meist die Bilder von wahnsinnig ruhigen Menschen, die schweigen und verharren oder maximal noch etwas vor sich hin singen. Liest man das erste Mal den Ausdruck „Acro Yoga“ auf dem Kursplan, wundert man sich wohl zunächst über den Namen – der erinnert ja schon eher an das bereits veraltete Jugendwort „aggro“ also „aggressiv“. Aggressives Yoga? Nun, nicht ganz. Bei Yoga Path in Eichenzell besuchte ich kürzlich erstmals eine „Acro Yoga“-Stunde und wurde überrascht.

„Acro Yoga kommt vom Wort „Akrobatik“, erklärte mir Studioleiterin Tanja Braun auf meine Nachfrage. Es wird auch „Yoga des Vertrauens“ genannt. Das ist von enormer Bedeutung, wie sich kurz darauf zeigen soll. Als ich den Übungsraum betrete, ist von Aggressionen oder Unsicherheit gar nichts zu spüren, dafür von Akrobatik umso mehr zu sehen. Kursleiter Gregor Teoharis und seine interessierten Schüler wärmen sich gerade auf. Ganz ohne ruhige Meditation, dafür mit viel mehr Bewegung und Lachen. Mit Spaß den eigenen Körper ausprobieren und sich – immer mit Unterstützung und Schutz anderer – unter höchster Konzentration in waghalsig scheinende akrobatische Figuren bringen, das ist ein Teil der Essenz von Acro Yoga.

Jeder sollte dabei jedoch auf die eigenen Grenzen achten. Mit Ruhe und Bedacht werden die einzelnen Schritte der Flieger- oder Kopfstand-Figuren gemacht. Wer etwas nicht schafft, muss nicht. Es soll geübt werden, loszulassen und Ängste zu überwinden. Nur mit dem richtigen Vertrauen und eine gesunden Spannung kann die Yoga-Form gelingen.
„Beim Acro Yoga geht alles über den Schwerpunkt“, verrät Gregor Teoharis seinen aufmerksamen Schülern. Der ideale Partner ist ihm nach „Konsequent, stabil und entscheidungsfreudig.“ Stimmt der Sitz, die Haltung nicht, wird jede Übung zum absoluten Kraftakt, das zeigt sich schnell. Dann wackelt es an allen Enden. Stimmt aber die Spannung, sieht selbst das Hängen wie eine Fledermaus auf den in die Höhe gereckten Füßen des liegenden Partners wie reine Tiefenentspannung aus.
Gemeint sind „Flyer“ und „Base“. Der Flyer ist derjenige, der bei der Übung vornehmlich aktiv vorangehen muss und oben ist. Unter ihm befindet sich die Base, das ist der Partner, der den anderen stützt, hält, an sich hängen lässt. Sie müssen konzentriert und engagiert zusammenarbeiten. Das macht es möglich, dass ein Partner binnen weniger Sekunden elegant einmal um die ganze vertikale Achse gedreht über den Körper des anderen wandert und dabei hängt wie eine Fledermaus, fliegt wie ein Segelflieger und sich reckt und streckt wie ein Akrobat und das alles, obwohl er sowas noch nie zuvor gemacht hat.

Acro Yoga ist eine der lockersten Formen des Yoga. Daneben gibt es in Tanja Brauns Studio auf Kurse in Hatha Yoga, Vinyasa Yoga und Ashtanga Yoga. Weitere Informationen: www.yogapath.de (Sabrina Ilona Teufel) +++

YOGAPATH Infowoche 11.-15.April 2016

Wir freuen uns auf euch!!!

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Einführung in die Reinigungsmeditation

Die Reinigungsmeditation des Vajrasattva

…die Befreiung des innewohnenden Potentials!

 

Wie neueste wissenschaftliche Studien beweisen, bewirkt Meditation nachweisbar physische Veränderungen im Gehirn. Positive Emotionen werden gefördert und es entsteht Zufriedenheit und Wohlbefinden im Alltag. Ob wir Zuversicht, Glück und Zufriedenheit im Arbeitsalltag und in all unseren menschlichen Beziehungen erleben, liegt also in unserer Hand.

 

Der Tibetische Buddhismus lehrt, dass wir durch Meditation und Geistestraining unsere Kreativität befreien und schließlich unser gesamtes innewohnendes menschliches Potential entfalten können. Dieses Potential wird symbolisiert durch verschiedene Buddhas oder Meditationsgottheiten. Eine davon ist Vajrasattva, dessen Praxis Köper und Geist reinigt und energetisiert. Durch ausdauerndes Üben dieser Meditation gewinnt das Leben seine Ausgewogenheit zurück und es entwickelt sich eine neue Perspektive der Sinnhaftigkeit und Erfülltheit. Schließlich wächst ein unumstößliches Selbstvertrauen heran, das unabhängig von äußeren Umständen ist.

Anhand der Reinigungsmeditation des Vajrasattva wird Arnulf Christl aus Bonn die Grundzüge der Lehren und Praktiken des Tibetischen Buddhismus erläutern und dabei die hochwirksame Essenz der Vajrayana-Meditationen für alle Teilnehmer erfahrbar machen. Er begleitet die Teilnehmer Schritt für Schritt von der Theorie zur Praxis der Meditation und gibt Hilfestellung bei Fragen der Vereinbarkeit von spiritueller Praxis und materiell ausgerichtetem Alltagsleben. Dieses Seminar öffnet neue Türen für das Wirklichkeitsverständis, ermöglicht erste Schritte auf dem Wege umfassender spiritueller Weiterentwicklung und klärt die Grundlagen der höchsten Verwirklichung.

Samstag, 18. April 2015

11:00 – 16:00 Uhr / EUR 50,- / Wasser + Tee inkl.

2015 – ein neues, spannendes Jahr!

 

Liebe Freunde, Yogaschüler/innen und alle an meiner Seite Interessierten…
 
Das Jahr beginnt mit einigen schönen Begegnungen und Bereicherungen und ich freue mich sehr, mein Yogaangebot mit Klangreisen, Meditationsvorträgen und AtemEnergie Arbeit durch versierte, liebe Menschen, bereichern zu können.
 
 
Ashtanga Yoga ist „Meditation in Bewegung“, ein kraftvoller Yogastil, der einen Ruhepol in unserer zunehmend hektischen Welt bieten kann. Die angestrebte Einheit von Atem und Bewegung hilft dabei:
 
– Verspannungen zu lösen
– den Körper zu kräftigen und zu reinigen
– Stress abzubauen
– neue Kraft für den Alltag zu tanken
– die Schlafqualität zu verbessern
 
Regelmäßiges Üben hilft mir zusätzlich in Kontakt, im Dialog mit meinem Innersten zu sein und die tiefe Ruhe nach dem Üben ist eine große Bereicherung für mein Leben. Auch in diesem Jahr möchte ich Menschen dazu inspirieren, Ashtanga Yoga als einen festen Bestandteil in ihren Alltag zu integrieren.
 
Darüber hinaus liebe ich es, in die Welt der Klänge abzutauchen. Klänge können heilsam sein, beruhigend und in die Stille führend. Sie können Energie geben und vitalisieren. „Nada Brahma“ – ein alter Ausdruck aus den Veden besagt „Alles ist Klang“ oder „Die Welt ist Klang“.
Und auch Meditation ist eine wunderbare Technik, um in die Stille zu gehen, wahrzunehmen was sich zeigt. Wir können mit Meditation unseren Geist „nach Hause bringen“, ihn reinigen und neue Kraft schöpfen.
Der AtemEnergie Kreis ist neu für mich und ich bin sehr gespannt, welche Erfahrungen auf die Teilnehmer warten.
 
Ich wünsche allen ein glückliches neues Jahr voller Liebe, Freude, Frieden und Fülle!
Namasté,
Tanja

 

 

Einführung in die Meditation – tibetischer Buddhismus

Ob wir Zuversicht, Glück und Zufriedenheit erleben, im Arbeitsalltag und in all unseren menschlichen Beziehungen, liegt in unserer Hand. Der Tibetische Buddhismus lehrt, dass wir destruktive emotionale Tendenzen und leidvolle innere Verstrickungen umwandeln können in Selbstvertrauen, innere Stärke und Gelassenheit. Durch geduldiges Üben können wir unsere Kreativität befreien und schließlich unser gesamtes, uns innewohnendes menschliches Potential entfalten.

Ein Werkzeug, um diese Erkenntnisse auch in unseren Alltag integrieren zu können, ist die Meditation. Arnulf Christl erläutert zunächst in ungezwungener Atmosphäre was Meditation ist, wie wir sie einsetzen können und gibt anschließend eine schrittweise Einführung in die Visualisierung des reinen Lands. Diese Meditation dient der Entspannung, stärkt unsere positive Sicht und ist Ausgangspunkt für viele tiefer gehende Meditationen. Im Anschluss an die gemeinsame Meditation sind alle herzlich eingeladen ihre Erfahrungen zu teilen und Fragen zu stellen.

Arnulf Christl praktiziert und studiert den tibetischen Buddhismus seit über zehn Jahren. Er nimmt an der systematischen Ausbildung der Nyernga-Ngakde-Shedrup-Universität teil, die von Ugyen Rinpoche, einem tibetischen Lama der yogischen Tradition aus der Nyingma Schule geleitet wird. Jedes Jahr verbringt er mehrere Wochen in meditativem Rückzug im kanadischen Zentrum des Vereins. Arnulf ist beliebt als kreativer Denker und versierter Vortragender mit scharfer und doch einfühlsamer Beobachtungsgabe. Er gibt Einführungen in Theorie und Praxis des Tibetischen Buddhismus für alle, die interessiert daran sind, ihr weltliches Leben um eine erstaunliche Dimension zu bereichern.

 

Mysore Workshop 19.10.2014

An diesem Tag habt ihr die Möglichkeit die traditionelle Übungsweise des Ashtanga Yoga – so wie dieser dynamische Yogastil in Indien praktiziert wird – kennenzulernen und besitzt danach die Grundlagen, zu Hause alleine üben zu können und/oder am Mysore/Selfpractice Unterricht teilzunehmen.

Die anfängliche Scheu, selbständig und selbstverantwortlich zu üben verfliegt schnell und ihr könnt dann die Vorteile des Mysore Unterrichts für euch nutzen.

 

 

Hier ein paar Vorteile des Mysore Unterrichts:

* Ihr müsst euch nicht nach meinem „Ansage – Tempo“ richten, sondern übt im eigenen Atemrhythmus.

* Ihr übt in der Serie so weit, wie es eurem aktuellen Stand, aber auch eurer Tagesform entspricht.

* Anfänger und Fortgeschrittene können nebeneinander üben, jeder so lange und intensiv wie gewünscht.

* Es ist ein individueller Fortschritt im Üben möglich, da ich euch im Laufe der Zeit immer weitere Übungen zeige und eure Praxis länger wird.

* Es wird möglich, die Aufmerksamkeit ganz nach innen zu richten und das Üben wir meditativer.

Ablauf:

Sonntag, 19.Oktober 2014

10:00 – 12:30 Uhr Theorie mit praktischen Übungen

12:30 – 13:00 Uhr Mittagspause mit Obst, Wasser, Tee

13:00 – ca. 15:30 Uhr Mysore Stunde mit Pranayama und kurzer Meditation

Preis: 55€ inkl. Skript

Meditation

 

 

 

 

 

 

 

 

Was hat Meditation mit Ashtanga Yoga zu tun?

 

Der Begriff Ashtanga Yoga bedeutet „achtgliedriges Yoga“ und bezieht sich auf die Yoga Sutras des Patanjali – der Grundstein der klassischen Yoga-Philosphie.

Patanjalis Werk besteht aus 195 Sutren, die in vier Kapitel unterteilt sind. Das erste Kapitel beschreibt den Weg des Yoga und enthält auch gleich zu Beginn die klassische Definition des Yoga:  „Yoga citta vrtti nirodha“  –  „Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Fluktuationen des Geistes“.

Die „acht Glieder“ werden im zweiten Kapitel beschrieben, es sind acht Prinzipien dargelegt, nach denen wir leben sollten:

1. Yama: Soziales Verhalten (Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit, Nicht-Stehlen, Mäßigung und Nicht-Gier)

2. Niyama: persönliche Verhaltensregeln (Reinheit, Zufriedenheit, Einfachheit, das Studium von Texten, Bewusstsein und Hingabe zum „Höchsten“)

3. Asana: Körperhaltungen, die stabil und offen sein sollen

4. Pranayama: Atemübungen – Atemlenkung, die hilft die Gedanken zu sammeln

5. Pratyahara: Sinnesausblendung zur Verbesserung der inneren Wahrnehmung.

6. Dharana: Konzentration (auf einen bestimmten Punkt).

7. Dhyana: Meditation, ein Zustand in hoher Konzentration.

8. Samadhi: überbewusster Zustand, Selbstverwirklichung, geistige Einheit. Der Zustand von Samadhi entwickelt sich stufenweise.

DAS HÖCHSTE ZIEL IST FREIHEIT VON ALLEN FESSELN DER EXISTENZ!!! UND DIE KÖNNEN WIR DURCH MEDITATION ERREICHEN…

In der Meditation geht es um Gelassenheit, um die Verbindung mit dem Innersten oder auch mit dem höheren Selbst. Es ist ein Weg, wie wir unser gesamtes Potential – das ja bereits in jedem von uns schlummert – erwecken können.

Es geht um das Vertrauen in die göttliche Kraft. Dass „Gott“ immer da ist, dass er immer für einen sorgt, dass alles richtig ist, so wie es ist. Es geht darum, das Vertrauen in die kosmischen Zusammenhänge zu entwickeln, ruhig zu werden und alle Urteile fallen zu lassen. Es gibt immer zwei Aspekte, immer einen positiven und immer einen negativen. Es ist immer so. Und um das zu verstehen und damit umzugehen, sind wir hier. Wir müssen uns immer nur die Frage stellen: „Wie ist es gemeint?“ Soll ich etwas tun, weil?! …oder soll ich etwas nicht tun, weil?! Vielleicht verstehen wir irgendwann wie die „Zeichen“ zu deuten sind und wie wir sie so nutzen können, dass wir ein freies, glückliches Leben leben können.

 

Namasté, Tanja

Die Essenz des Ashtanga Yoga

Die Essenz des Ashtanga Yoga

 

„Feuchtwarme Luft und das rauschende Geräusch fließender
Atmung erfüllen den Raum. Menschen bewegen sich, jeder
durch andere Positionen, einem vertrauten Ablauf folgend und
jeder im Rhythmus seines eigenen Atems. Ein Lehrer wendet
sich in leisem Ton einzelnen Übenden zu, erklärt etwas, hilft
weiter. Sonst wird nichts gesprochen, jeder übt für sich.“
(von Dr. Ronald Steiner)

Ashtanga Yoga wird traditionell im Mysore Style geübt, d.h. jeder übt eine festgelegte Abfolge von Positionen für sich alleine.
Die Atmung ist zunächst das wichtigste Element. Jede Bewegung ist an eine Ein-, bzw. Ausatmung gekoppelt und so können die Bewegungen fließen. Wir atmen in der „Ujjayi-Atmung“, auch „Ozean-Atmung“ genannt, bei der ein Rauschen in der Kehle entsteht. Diese Atmung erhitzt den Körper und um diese Hitze, die natürlich auch durch den dynamischen Rhythmus der Serie und die athletischen Übungen an sich entsteht, geht es hauptsächlich.
In manchen Yogastilen wird der Übungsraum stark aufgeheizt. Beim Astanga Yoga muss die Hitze innerlich erzeugt werden. Diese Hitze hat eine stark reinigende und entgiftende Wirkung. Durch das Schwitzen werden Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden und der physische Körper wird ebenso gereinigt wie Geist und Seele.
Wenn man tiefer in das System einsteigt, kommt man zu einer weiteren Besonderheit im Ashtanga Yoga: die Bandhas, die Körperverschlüsse, die durch eine Kontraktion bestimmter Muskeln (z.B. Beckenboden) gesetzt werden. Bandhas erzeugen bestimmte Wirkungen auf köperlicher und auf feinstofflicher Ebene: Sie steigern die Körperkraft, entwickeln Muskelkontrolle und regen den Fluss der feinstofflichen Energie an.
Und zuletzt haben all das Üben und alle diese Techniken zur Folge, dass wir körperliche Blockaden – die auch immer geistige und/oder seelische Blockaden beinhalten – lösen, dass wir uns wieder öffnen können für alles was ist. Für uns selbst, für unsere Mitmenschen und natürlich für das Leben an sich, mit all seinen Facetten.
Ashtanga Yoga kann auf gewisse Art auch als Bewegungsmeditation gesehen werden. Durch das „Fließen“ durch die Übungsserie, durch das bewußte Atmen und den Fokus auf den Körper, kommt der Geist zur Ruhe. Wir sind ganz im Moment, denken nicht über die Vergangenheit und über die Zukunft nach und das ist der Grund, warum viele dieses Üben als so beruhigend empfinden und danach tief entspannt und glücklich sind.
Da Ashtanga Yoga wirklich fordernd ist, setzt es natürlich eine gewisse Bereitschaft zum Üben voraus. Und es ist gleichzeitig eine hervorragende Möglichkeit, sich eine ganz persönliche Yogapraxis aufzubauen, die man dann (fast) täglich zu Hause üben könnte, bzw. sollte, was wiederum bedeutet, dass sich nicht jeder davon angesprochen fühlt und manchen vielleicht schon beim Lesen dieser Zeilen die Schweißperlen auf der Stirn stehen.
Ich möchte gerne diesen Yogastil, zu dem ich letztendlich in den letzten 8 Jahren immer wieder zurückgekehrt bin, weil er mich persönlich am meisten überzeugt und fesselt, an andere weitergeben. Bisher habe ich geführte Klassen unterrichtet, d.h. ich habe alle Bewegungen immer angesagt und jeder musste sich im Tempo meinen Ansagen mehr anpassen, als dem eigenen Atemrythmus.
Seit meinem Aufenthalt im Januar 2013 auf Sri Lanka (www.ashtangalanka.com) bin ich aber von der traditionellen Mysore Methode, bei der jeder in seinem eigenen Tempo, bis zu seiner persönlichen Grenze üben kann, wieder so angetan, dass ich meine Schüler gerne, nach und nach, an diese Essenz des Ashtanga Yoga heranführen möchte. Auch durch die Erfahrung meines Mannes (der sich zu Beginn sehr gegen dieses eigenverantwortliche Üben gesträubt hat), ist mir klar geworden, wie heilsam und schön dieses Üben mit sich selbst ist und wie wichtig die Eigenverantwortung im Leben ist, die hierdurch auf jeden Fall angeregt und gestärkt wird.
Ashtanga Yoga hat so viele Vorzüge zu bieten und es ist mir ein Anliegen, diesen Yogastil auch in der Region Fulda anzubieten. In allen größeren (und auch in vielen kleineren Städten) gibt es eine enorme Ashtanga Bewegung und das hat sicherlich gute Gründe.

Ich wünsche euch viel Vorfreude auf den unweigerlich kommenden Frühling und unbändige Energie für das neue Jahr – egal was passiert!

Metta, Tanja